Ein Artikel von Andreas Lorenz

Du hast jemand Tolles kennengelernt und bald steht euer erstes Treffen an. Eigentlich ein Grund zur Freude… Doch als Mann oder Frau hast Du panische Angst vor dem Date, eine sogenannte „Danxiety“!

Ich kenne das Gefühl von mir selbst früher:

Schon Tage vorher dreht sich einem der Magen um, wenn man nur an diese Begegnung denkt. Und je näher der „große Termin“ rückt, desto mehr ist man nervös und aufgeregt vor dem Date, teilweise sogar mit Herzrasen.

Bei mir war es manchmal so schlimm, dass ich nachts schlecht geschlafen habe – und die Verabredung vor lauter Panik noch im letzten Moment abgesagt habe (mit einer haarsträubenden Ausrede!). Nicht die feine englische Art, ich weiß.

Wenn man dann doch die Zähne zusammenbeißt und eisern durchhält, fängt die größte Aufregung kurz vor dem Date an…

…und wird mit jedem Blick auf die Uhr heftiger!

Da steht man dann mit klopfendem Herzen vor dem Kleiderschrank, stylt sich zitternd auf und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen – außer, dass das Rendezvous schrecklich schieflaufen wird.

„Danxiety“: Dein Problem hat einen Namen

Paar sitzt sich schüchtern im Café gegenüberSo gut wie jeder Mensch kennt die Situation, dass man vor einer romantischen Verabredung mega aufgeregt ist und einem das Herz in die Hose rutscht (und hoffentlich nicht noch etwas anderes…). Du bist also nicht allein mit dem Problem!

Für das Phänomen hat sich mittlerweile sogar ein eigener Begriff verbreitet, nämlich „Danxiety“.

Der englische Ausdruck ist eine Verschmelzung aus „Dating“ und „Anxiety“. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff also „Dating-Angst“.

Im engeren Sinne wird hiermit die in diesem Blog-Artikel beschriebene Panik VOR dem ersten Date bezeichnet.

Viele Leute verstehen den Ausdruck aber auch in einem erweiterten Zusammenhang und verwenden ihn allgemein für Sorgen bzw. Ängste vor, während und nach einer Verabredung.

Den zuletzt genannten Punkt kennst Du vielleicht aus eigener Erfahrung: Man grübelt nach der (peinlich-verkrampften) Verabschiedung, wie das Treffen wohl gelaufen ist. Und man fürchtet, die andere Person wieder zu verlieren, wenn sie nach dem Date weniger schreibt oder sich gar nicht mehr meldet.

Dieses Gefühl der Verlustangst ist umso stärker, wenn man bereits verliebt ist in dieser frühen Phase des Kennenlernens.

Angst vor dem Date – wegen dieser Befürchtungen

Ist es normal, wenn man sehr aufgedreht und nervös ist vor einer romantischen Begegnung? Absolut! Wie gesagt: Du bist nicht allein mit Deinen Sorgen, denn die meisten Männer und Frauen sind aufgeregt in so einer Situation – mal mehr, mal weniger.

Was sind die Gründe, weshalb Menschen oftmals so panische Angst vor dem Date haben? Es sind folgende Gedanken, die einem durch den Kopf gehen:

  • „Was, wenn ich ihr / ihm optisch oder charakterlich nicht gefalle?“ (vor allem beim Online-Dating, wenn man die Internetbekanntschaft treffen will)
  • „Ich werde keine Gesprächsthemen finden, und es wird ein furchtbar peinliches Schweigen herrschen!“
  • „Jetzt bin ich schon so viele Jahre Single und total unerfahren in Sachen Dating!“
  • „Sicher bin ich nicht gut genug, ich werde seine / ihre Ansprüche als Partner niemals erfüllen können!“
  • „Wie wird er / sie auf mein Übergewicht reagieren?“
  • „Wahrscheinlich wirke ich so uninteressant wie ein wandelnder Bausparvertrag!“
  • „Ich werde mich total dämlich und ungeschickt anstellen – und damit alles vermasseln!“
  • „Was, wenn er nur mit mir spielt, mich ins Bett kriegen will und danach wieder fallen lässt?“

In den meisten Fällen entsteht die Angst vor Dates also durch den Glauben, nicht „attraktiv genug“ zu sein, vom Gegenüber abgelehnt zu werden und in einer schmerzhaften oder peinlichen Situation zu landen.

Das ist meiner Erfahrung nach auch eine Typfrage:

Vor allem, wer extrem schüchtern ist und ein geringes Selbstbewusstsein hat, verspürt vor dem Treffen große Aufregung bis hin zur Panik. Das gilt besonders für unerfahrene Langzeit-Singles, die sogenannte „Absolute Beginners“ sind, also noch nie eine Freundin hatten.

Enttäuschung, wenn der Tinder-Schwarm im Reallife anders ist

Außerdem habe ich von Männern und Frauen in den letzten Jahren oft diesen Satz gehört:

„Wenn sie / er nicht so toll ist, wie ich es mir beim Schreiben und anhand der Fotos in der Flirt-App vorgestellt habe, werde ich super enttäuscht sein. Es wird dann schrecklich, zusammen Zeit verbringen zu müssen!“

In Zeiten von Tinder, Bumble und Co. gibt es tatsächlich immer häufiger diese Angst vor Enttäuschung beim Date: Man befürchtet, dass die Person im realen Leben ganz anders ist, als man es sich in seiner Fantasie ausgemalt hat. Entspricht die Wirklichkeit nicht den Wunschvorstellungen, ist das ein kleiner Schock, den Singles erstmal verarbeiten müssen.

Schlechte Erfahrungen bei vergangenen Dates

Und klar: Wer bereits schlechte Erfahrungen gemacht und total verkorkste Treffen erlebt hat, hat natürlich die Sorge, wieder so einen Reinfall zu erleben. Die große Angst vorm Date kann also auch daher kommen, dass man ein sprichwörtlich „gebranntes Kind“ ist.

Um sich davon freizumachen, ist es wichtig, positive Erfahrungen und Erfolgserlebnisse zu sammeln. So lernt das Unterbewusstsein, dass nicht jede Verabredung eine Katastrophe sein muss.

Aus Angst: Soll ich das Date wieder absagen?

Mann sitzt auf der Bank in der Stadt und schaut nervös aufs HandyIn uns Menschen steckt der natürliche Instinkt, aus vermeintlichen „Gefahren“ am liebsten flüchten zu wollen. So etwas ist völlig normal. Ich weiß daher, dass die Verlockung groß ist, vor lauter Aufregung den Termin einfach wieder abzusagen.

Da schießen dann Ausreden in den Kopf, wie zum Beispiel:

  • „So toll ist diese Frau / dieser Mann vielleicht ja gar nicht, wozu sich den Stress also antun?“
  • „Ich habe eh keine Chance bei ihr / ihm, warum soll ich es überhaupt erst versuchen?“
  • „Zeitlich passt es gerade sowieso nicht so gut, weil ich beruflich eingespannt bin…“
  • „Ich muss mich erst mal um mich selbst kümmern, an meiner Angst arbeiten. Daher bin ich noch nicht bereit für ein Kennenlernen…“
  • „Besser, ich sage ab, bevor es in einer Katastrophe endet!“

Ich weiß aber auch, dass Du neugierig auf Dein Gegenüber bist und Dir die Chance auf eine (vielleicht große?) Liebe nicht entgehen lassen möchtest.

Auch sonst solltest Du nicht auf diese Stimme in Deinem Kopf hören, die Dir solche Ausreden liefert!

Klingt abgedroschen, ist aber wahr:

Du musst raus aus der Komfortzone. Nur wenn Du Dich dieser Angst vor dem Date stellst und Dich auf die Begegnung mit dem potenziellen Partner einlässt, kannst Du innerlich wachsen. Dann wirst Du Deine Nervosität stückweise verlieren – weil Du siehst, dass am Ende die Katastrophe ausbleibt und alles gar nicht so schlimm wird, wie befürchtet.

Angst vorm ersten Date: 16 Tipps für mehr Mut

Okay, kneifen ist also keine Option bei Danxiety.

Aber was kannst Du jetzt tun, damit Du nicht mehr so nervös bist vor Dates? Nach meiner Erfahrung im Bereich Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung haben sich folgende 16 Strategien bewährt:

1. Starte mit einem Video-Call oder Telefonat!

Mann sitzt zu Hause am Laptop und macht Video-Call mit FrauDie starke Verunsicherung beim Kennenlernen rührt oft daher, dass man nicht weiß, was einen erwartet. „Was, wenn die andere Person total komisch ist und es zwei Horror-Stunden im Café werden, die einem endlos vorkommen?“ Das sind typische Gedanken, wenn man Angst vor dem Date hat.

Du musst aber nicht sofort ins kalte Wasser springen, sondern kannst Dich langsam an das Unbekannte herantasten.

Schlage der Frau bzw. dem Mann doch einfach einen Video-Call vor, notfalls auch nur ein Telefonat! Hierbei hast Du die Möglichkeit, Dich aus sicherer Distanz schon mal an Dein Gegenüber zu gewöhnen und ihn oder sie auf eventuelle Red Flags abzuklopfen.

Wenn es ein gutes Gespräch wird und grundlegende Sympathie zwischen euch herrscht, wirst Du mit weniger Aufregung an das anschließende Reallife-Treffen herangehen.

Einfach, weil Du weißt, dass dabei gar nicht mehr so viel schiefgehen kann.

Und wenn die / der vermeintliche Mrs. oder Mr. Right sich tatsächlich als gemeines Biest entpuppt, hast Du immer noch die Option, eure Verabredung wieder abzusagen.

2. Überlege Dir Eisbrecher-Sätze für den Smalltalk!

Bei manchen Menschen bezieht sich die Nervosität und Angst vorm Date auch auf die erste Phase nach der Begrüßung, wenn man erstmal miteinander warm werden muss. Man befürchtet, dass es ein holpriger Start mit einer peinlichen Gesprächspause wird.

Diese Sorge kannst Du Dir aber nehmen, indem Du Dir ein paar Smalltalk-Sätze zurechtlegst, die das kommunikative Eis am Anfang brechen.

Es muss gar nichts wahnsinnig Kreatives sein. Einfache Floskeln reichen aus für den Gesprächseinstieg:

  • „Bist du gut hierher gekommen? Hast du den Weg sofort gefunden?“
  • „Warst du schon mal hier in der Gegend / in der Stadt?“
  • „Wie war dein Tag bisher? Was hast du heute gemacht?“
  • „Oh, du hast echt ein tolles Outfit. Hast du die Hose farblich auf den Schal abgestimmt, oder ist das Zufall?“

Es ist ein beruhigendes Gefühl, solche Standard-Sätzen in der Hinterhand zu haben, um peinliche Stille am Anfang des Dates zu vermeiden!

3. Plane Aktivitäten, die keinen Gesprächs-Fokus haben!

Fröhliches Paar spielt Minigolf im SommerWas meine ich damit? Es ist ziemlich einfach:

Wenn ihr euch beim Date im Café gegenübersitzt, liegt der Schwerpunkt glasklar auf eurer Kommunikation.

Dadurch entsteht ein unangenehmer Druck, sich die ganze Zeit unterhalten zu müssen, weil Gesprächspausen als mega „peinliche Stille“ empfunden werden.

Die Befürchtung, sich gegenseitig anzuschweigen, wird Deine Unsicherheit und Angst vor dem ersten Date noch weiter steigern. Habe ich recht?

Deshalb solltest Du der Dame bzw. dem Herrn ein paar gute Dating-Ideen für Schüchterne vorschlagen. Geeignet sind aktive Unternehmungen, wie zum Beispiel:

  • Minigolf, Bowling oder Billard
  • Konzerte, Theater oder Comedy-Aufführungen
  • Kunstausstellungen und Museen
  • Trödelmärkte und Stadtfeste

An solchen Orten herrscht nicht dieser Zwang, ununterbrochen miteinander reden zu müssen.

Dies nimmt viel Druck aus eurem Treffen und schafft eine gewisse Lockerheit, sodass Du Dich besser entspannen kannst.

Übrigens: Sich an einem Ort zu verabreden, an dem Du Dich normalerweise sehr wohlfühlst, kann das Unwohlsein ebenfalls lindern. Damit meine ich Locations wie Dein Lieblingscafé oder die gemütliche Bank im Stadtpark.

4. Bring Dich vorher in eine positive Stimmung!

Wenn ich früher Angst vor Dates hatte und nervös war, habe ich mich diesem Gefühl nicht einfach so hingegeben. Stattdessen habe ich dafür gesorgt, dass ich (halbwegs) gut gelaunt und entspannt war.

Das kannst auch Du schaffen, indem Du allen möglichen Aktivitäten nachgehst, die Dir guttun:

  • einen guten Freund anrufen, mit ihm herumalbern und Dich von ihm motivieren lassen
  • Deine Lieblingsmusik hören und dabei durch die Wohnung tanzen (und schief mitsingen, wenn Du allein bist)
  • eine lustige Netflix-Serie schauen, die Dich zum Lachen bringt und so die Anspannung löst
  • ein Bad nehmen oder meditieren zur Entspannung
  • Sport machen, um überschüssige Energie, Druck und Stress abzubauen

Also: Verkrümele Dich nicht in die Zimmerecke, wenn Du aufgeregt bist, sondern heitere Dich auf und entspanne Dich! Wenn das klappt, wirst Du schnell merken, dass Du Deinen negativen Emotionen nicht hilflos ausgeliefert bist.

Der effektivste Plan: Vom „Hi“ zum Date

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5. Bereite Dich gründlich vor, um Dich zu beruhigen!

Stell Dir vor, es ist der „große Tag“:

Du öffnest den Kleiderschrank und stellst erschrocken fest, dass Du gar keine saubere Hose mehr hast… Dann verpasst Du auch noch die Bahn und kommst erst mal eine halbe Stunde zu spät zur Verabredung. Dein Gegenüber ist deshalb die ganze Zeit mies gelaunt.

Was für ein Horror!

Wenn Du in einem solchen Moment großen Stress erlebst, außer Atem gerätst und sich die Katastrophe anbahnt, wird die Angst vor dem Date nur noch schlimmer.

Es ist wie zusätzliches Öl, das Du in Dein seelisches Feuer gießt.

Innere Ruhe lindert hingegen die Nervosität und Anspannung. Deshalb gilt: Bereite Dich gut auf eure Begegnung vor!

Es kann nicht schaden, bereits am Vortag die Kleidung rauszulegen (auch wenn’s spießig ist), schon mal die Anfahrt zum Treffpunkt rauszusuchen und vor allem rechtzeitig loszufahren.

6. Wähle ein Outfit, in dem Du Dich pudelwohl fühlst!

Lächelnde Frau ist nervös bei Vorbereitung aufs TreffenKlar, man will sich von seiner Schokoladenseite zeigen und nicht im Gammellook aufkreuzen. Trotzdem solltest Du Dich nicht in einen Anzug oder in ein Kleid zwängen, in dem Du Dich total unwohl fühlst. Dies wird Deine Aufregung und Unsicherheit nur noch weiter steigern.

Ziehe fürs Date ein passendes Outfit an, in dem Du eine gute Figur machst und das gleichzeitig sitzt wie eine zweite Haut.

Mein Tipp für Männer:

Saubere Sneakers, eine gepflegte Jeans und ein langärmeliges, einfarbiges Business-Hemd machen immer einen anständigen Eindruck. Alternativ kannst Du auch ein stilvolles T-Shirt (ohne Aufdruck!) tragen, wenn der Look etwas lässiger sein soll.

7. Habe keine hohen Erwartungen an euer Date!

Sieh dieses Kennenlernen stattdessen nur als Übung oder als Erfahrung, aus der Du etwas lernen kannst. Egal, wie die Sache zwischen euch ausgeht.

Denn je mehr es um die Wurst geht (oder um den ganzen Grill), desto größer könnte am Ende auch die Enttäuschung sein, wenn es nicht klappt mit dem vermeintlichen Traumpartner.

Dieses „Es geht hier um alles“-Denken erzeugt natürlich umso mehr Druck und Angst vor Dates.

Daher rate ich Dir, die Person NICHT auf ein Podest zu stellen und mit einer lockeren Einstellung an das Treffen heranzugehen.

Sage Dir einfach:

„Mal sehen, wie es mit dieser Frau / diesem Mann wird… Wenn sich hieraus nichts ergibt, war es einfach ein gutes Training, damit ich beim nächsten Mal weniger aufgeregt bin vorm Date!“

Und wenn Du Deine Nervosität mit der Zeit tatsächlich besser im Griff hast, kannst Du Dich auch viel leichter von Deiner Schokoladenseite präsentieren – garantiert!

Dann kommt es mit dieser Person vielleicht auch zu einem zweiten Date

8. Nutze die Kraft der positiven Visualisierungen!

Mann sitzt zu Hause im Schneidersitz und meditiertDu malst Dir im Vorfeld Horrorszenarien aus, wie Du beim Rendezvous vor lauter Panik die Kaffeetasse umstößt, im Gespräch peinliche Stille herrscht und Dein Gegenüber sich nach 30 quälenden Minuten unter einem Vorwand wieder verabschiedet?

Wenn Du solche Gedanken hast, wird Deine Aufregung und Angst vorm Date natürlich nicht kleiner.

Im Gegenteil.

Du steigerst Dich in dieses Gefühl hinein, bis zu einer regelrechten Panikattacke.

Deshalb solltest Du gegensteuern und Dir positive Gedanken ausmalen. Schließe die Augen und stelle Dir (in allen Details!) vor, wie es ein Treffen voller romantischer Zweisamkeit wird…

  • …wie Dir von Anfang an genug Gesprächsthemen einfallen und Du selbstsicher wirkst von Kopf bis Fuß.
  • …wie Du schlagfertig und witzig bist im Gespräch – und ihr gemeinsam lacht, bis euch der Bauch wehtut.
  • …wie ihr zusammen im Café am Tisch sitzt, euch verliebt anlächelt und an den Händen fasst, bis zum Kuss mit dem zukünftigen Partner.

Für Dein Unterbewusstsein ist es so, als wären diese Vorstellungen bereits real. So lenkst Du Dich von negativen Gedanken ab und tankst Zuversicht für euer Kennenlernen.

9. Versetze Dich in die Lage Deines Gegenübers!

Wer als Kind Angst vor Spinnen oder Wespen gehabt hat, durfte sich oft diesen Satz anhören:

„Die hat bestimmt viel mehr Schiss vor dir als du vor ihr!“

War natürlich Quatsch…

Bei Dating-Angst stimmt die Theorie aber halbwegs: Du kannst davon ausgehen, dass Dein Schwarm auch ein bisschen aufgeregt ist vor dem ersten Date mit Dir. Vielleicht ja sogar mehr als Du? Da draußen gibt es schließlich nicht nur Diven und Machos mit knallhartem Selbstbewusstsein, sondern auch viele schüchterne Frauen bzw. Männer.

Diese Denkweise hilft, etwas runterzukommen. Außerdem habt ihr damit schon mal die erste (emotionale) Gemeinsamkeit als potenzielle Partner für eine Beziehung.

10. Sprich Deine Nervosität offen an!

Mann begrüßt Frau vor Café beim ersten DateDu glaubst mir immer noch nicht, bezogen auf die eben erwähnte Unsicherheit der anderen Person? Dann rate ich Dir, die Angst beim Date ganz offen zu thematisieren – und zu schauen, was passiert.

Du musst ja nicht erzählen, dass Du als Frau oder Mann stundenlang vor dem Kleiderschrank gestanden oder Dir vor Panik fast in die Hose gemacht hast…

Sage bei der Begrüßung einfach nur kurz so einen Satz:

„Hey, ich muss ja zugeben, ich bin gerade ein bisschen nervös!“

Du wirst sehen: Sobald man den sprichwörtlichen „Elefanten im Raum“ offen anspricht, wird die Anspannung schon weniger – vor allem, wenn Dein Gegenüber antwortet, dass er / sie genauso fühlt. Es ist wie bei einem Ventil, das man gemeinsam aufdreht, um Druck abzulassen.

Vermasselst Du mit diesem gefühlsduseligen Geständnis nicht alles, weil Du Schwäche zeigst? Nein!

Gerade wir Männer tun gut daran, nicht den obercoolen Macho zu spielen, sondern ehrlich zu unseren Gefühlen zu stehen. Das wirkt sympathisch auf Frauen, denn kaum ein Kerl traut sich sowas!

11. Lege Dir vorher gute Gesprächsthemen zurecht!

Viele Menschen haben Angst vor dem Date aufgrund der berühmten „peinlichen Stille“, die aufkommen könnte, falls irgendwann im Verlauf des Gesprächs die Themen ausgehen. Man verfällt dann in belanglosen Smalltalk, oder noch schlimmer: Man schweigt sich betreten an.

Dies sind die stillen Momente, wo man in Filmen die Grillen zirpen hört…

Die Panik vor dem Schweigen kannst Du Dir ein Stück weit nehmen, indem Du Dir im Vorfeld schon mal ausreichend Gesprächsstoff zurechtlegst.

Erstelle Dir eine Liste mit interessanten Fragen und speichere sie in Deiner Notizen-App am Handy ein. So hast Du in heiklen Situationen die Möglichkeit, schnell im „Ideen-Pool“ nachzuschauen, wie beim Spickzettel früher in der Schule!

In diesem Artikel findest Du außerdem ein paar Gesprächsthemen fürs erste Date, die Du nutzen kannst.

12. Komm weg vom Perfektionismus-Denken!

Paar ist aufgeregt beim DateGerade schüchterne Männer und Frauen haben bei einer Danxiety völlig überzogene Befürchtungen, wie sie auf ihr Gegenüber wirken. Sie glauben, dass jeder kleine Fehltritt negativ aufgefasst wird und sofort zum „Game over“ führt.

Wer so denkt, macht aus einem Soßenfleck am Hemd, einer ungeschickten Äußerung oder einer „falschen“ Bewegung gleich eine Katastrophe.

So ein Perfektionismus-Anspruch erzeugt natürlich jede Menge inneren Druck und Aufregung. Kein Wunder, dass man so Angst und Panik vorm Date verspürt…

Aber hey! Es ist okay, Fehler zu machen! Das ist nicht „peinlich“, sondern ganz normal, und zwar aus mehreren Gründen:

  • So ein erstes Treffen läuft selten glatt. Tatsächlich ist es oft holprig wie eine schlecht geteerte Straße, denn ihr kennt euch ja kaum und müsst euch erst mal aufeinander einstellen.
  • Andere Menschen haben oft eine viel weniger kritische Haltung uns gegenüber, als wir in unseren Horrorszenarien befürchten.
  • Kleine Fehltritte können auch sympathisch wirken und für gemeinsame Lacher sorgen, was die verkrampfte Stimmung auflockert. Wer stattdessen zu glatt auftritt, kommt eher gekünstelt und unnahbar rüber.
  • Fehler bieten immer auch die Chance, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Sie haben also eindeutig ihren Nutzen.

Versuche also nicht, „perfekt“ zu sein, sondern erlaube Dir selbst, auch mal „ungeschickt“ zu sein und ins Fettnäpfchen zu treten! Mit diesem Denken nimmst Du Druck aus der Situation und wirst Dich bei eurer Begegnung besser entspannen können.

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Diesen #1 Trick habe ich lange Zeit nur meinen Coaching-Klienten verraten. Mit ihm schaffe ich es, Frauen spielend leicht im Gespräch zu verführen, sodass sie ein Date von sich aus vorschlagen!

Das Beste daran ist: Der Trick funktioniert für JEDEN Mann. Du brauchst also weder übermäßiges Selbstbewusstsein, noch einen durchtrainierten Körper oder den Kontostand von Bill Gates.

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13. Lerne, Dich selbst zu akzeptieren!

Du hast große Angst vor dem ersten Date? Bist super nervös? Achtung, jetzt wird es noch ein bisschen psychologischer. Wenn ich in Deinen Kopf reingucken könnte, würde ich wahrscheinlich solche Gedanken darin finden:

  • „Hoffentlich mag er / sie mich!“
  • „Wenn er / sie mir am Ende einen Korb gibt, habe ich versagt. Dann war ich zu uninteressant und spiele nicht in seiner / ihrer Liga!“

Oft hängt damit auch die generelle Überzeugung zusammen, den (hohen?) Erwartungen und Ansprüchen attraktiver Frauen / Männer nicht zu genügen.

Habe ich recht?

Deine negativen Urteile über Dich selbst sind der wahre Grund, warum Du Angst vor Ablehnung bei Dates hast – weil Du diese Zurückweisungen als Bestätigung nimmst, „nicht gut genug“ zu sein (was totaler Quatsch ist!).

Und vor solchen seelischen Verletzungen willst Du Dich schützen.

Stärke Dein Selbstwertgefühl! Statt Dich selbst runterzuputzen, solltest Du völlig wertneutral und mit Selbstliebe an euer Date gehen, indem Du Dir sagst:

„Ich bin okay, so wie ich bin. Wenn er / sie mich nicht mag und am Ende nicht wiedersehen will, sagt es nichts über mich aus. Dann hat es halt nicht gepasst zwischen uns. Wir waren dann einfach zu unterschiedlich.“

So kann jeder hoch erhobenen Hauptes seinen Weg gehen und den Kontakt beenden, ohne dass man sich selbst (oder den anderen) niedermachen muss.

14. Flirte richtig, um Erfolgserlebnisse zu sammeln!

Paar flirtet beim Spaziergang im ParkHinter der panischen Angst vorm Date steckt oftmals die Befürchtung, einen schmerzhaften Korb zu kassieren. Ein wesentlicher Grund dafür sind negative Erfahrungen in der Vergangenheit. Klar, wie soll man auch selbstbewusst an die Sache herangehen, wenn man ständig nur Misserfolge beim Dating hat?

Viele dieser Abfuhren kommen daher, dass Männer wie Frauen sich unvorteilhaft in Szene setzen und keine Ahnung vom Flirten haben.

Gerade dann, wenn man lange Zeit Single war, weiß man gar nicht mehr so recht, wie man überhaupt mit dem anderen Geschlecht umgehen soll.

Statt interessante Gespräche zu führen, die das Gegenüber zum Lachen bringen und Bauchkribbeln erzeugen, gibt es nur öde Dialoge über Beruf, Hobbys und die letzte Steuererklärung.

Oder noch schlimmer: Man jammert über die Beziehung mit dem Ex-Partner.

Und Komplimente oder körperliche Berührungen? Das traut man sich sowieso nicht, weshalb ein Kuss in himmelweite Ferne rückt. Bestenfalls landet man dann in der Friendzone.

Lerne deshalb unbedingt, wie man richtig flirtet! Viele Artikel dazu findest Du hier auf meinem Ratgeber-Blog.

Zum Beispiel kannst Du versuchen, den Typen bzw. die Frau zum Lachen zu bringen und ihn / sie zu necken. Der positive Effekt: Wenn ihr gemeinsam lacht, löst sich automatisch die innere Anspannung und die Nervosität verfliegt.

So steigerst Du langfristig Deine Erfolge, was Dich automatisch selbstbewusster macht und Dir zukünftig die Sorgen vor den Dates nimmt.

15. Sieh diese Angst nicht nur negativ!

Klar, bei einer Danxiety fühlt es sich ziemlich übel an, nervöse Unruhe, Furcht und Panik zu verspüren. Trotzdem solltest Du dieses Gefühl erstmal bewusst akzeptieren. Dabei kannst Du diese Angst vor dem Date auch als eine Art Freund sehen, weil sie manchmal sogar positive Seiten hat.

Hierzu mal drei Denkanstöße:

  • Vielleicht ist dieses aufgeregte Herzklopfen und Magengrummeln ja in Wirklichkeit so etwas wie Vorfreude und Neugier auf das Unbekannte, was Dich erwartet? So, wie vor der Bescherung an Weihnachten früher? Versuche, Dein unangenehmes Gefühl einfach mal positiv umzudeuten! (Klingt leicht verrückt, aber manchmal klappt sowas…)
  • Solange die Aufregung Dich nicht komplett aus den Socken haut, kann sie Dir auch einen Energie-Boost geben, damit Du beim Date eine gute Figur machst. Ein Fußballspieler läuft ja zu Spielbeginn auch nicht kalt auf den Platz.
  • Die Nervosität könnte zugleich ein positives Anzeichen dafür sein, dass die Frau bzw. der Mann Dir etwas bedeutet. Wärst Du total gleichgültig, wäre das doch ein schlechtes Zeichen für eure Liebe, oder?  Wenn eine Person Dich völlig kaltlässt, kannst Du Dir das Kennenlernen eigentlich auch sparen.

Also, versuche die innere Unruhe nicht als Deinen Feind zu betrachten, sondern gehe liebevoll damit um und akzeptiere sie als einen Teil von Dir.

16. Als Mann: Schaffe Dir eine Auswahl an Frauen!

Glücklich lächelnder Mann denkt an seine große Auswahl an FrauenDie Angst vorm Date kann auch daher kommen, dass Du diese Verabredung viel zu wichtig nimmst. Das wiederum liegt bei vielen Männern daran, dass sie viel zu selten Dates haben (beispielsweise nur alle paar Wochen oder sogar Monate).

Klar, wenn man glaubt, es gäbe nur DIE EINE Chance, um endlich eine Partnerin zu finden, steigt der innere Druck enorm. Diese emotionale Abhängigkeit nennt man auch „Oneitis“.

Schau deshalb, dass Du Deine Flirt-Skills weiterentwickelst, damit Du zukünftig in der Lage bist, Dir wöchentlich locker ein bis zwei Dates zu organisieren.

Sobald Du auf diesem Level angekommen bist, ändert sich das ganze Spiel grundlegend:

Du bekommst viel mehr Routine im Dating und wirst dadurch selbstsicherer und unabhängiger. Was vorher noch ängstigend war, wird zur alltäglichen Gewohnheit. Außerdem wird das einzelne Treffen mit einer bestimmten Frau plötzlich unwichtig, weil Du genau weißt, dass drei Tage später schon das nächste heiße Rendezvous vor der Tür steht.

Dieses Mindset führt dazu, dass Du kaum noch aufgeregt bist vor solchen Begegnungen.

Wie Du all das schaffst? Schau Dir mein Video unten an und erfahre die effektivste Methode, wie Du Deine Schüchternheit überwindest, um endlich Erfolg zu haben bei der Partnersuche:

Diese Tipps sind noch nicht alles…

Willst Du die exakte Schritt-für-Schritt-Anleitung bekommen – vom Überwinden Deiner Schüchternheit übers Flirten bis zum Küssen beim Date?

Dann klicke jetzt auf das Video und ich verrate ich Dir 3 weitere Geheimnisse:

  • „Anti-Korb-Technik“, wie Du Ängste ablegst und JEDE Frau ansprichst!
  • Was Du ihr sagen (oder schreiben) musst, damit sie sich verliebt!
  • Der geheime Nr. #1 Kuss-Trick, um sie zu erobern auf eurem Date!